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  Begleithunde-Prüfung B mit sehr gut ( 23 von 24 Punkten ) im GRC (Golden-Retriever-Club), 1.Platz, schußfest

Dummyprüfung (DPE) im GRC  mit sehr gut ( 30 von 30 Punkten ), 1.Platz + Tagessieger

AGP (Arbeitsgrundprüfung) mit sehr gut

 
                                                                                                                                                                                                                
Die Dummyarbeit entstand ursprünglich in England. Das Dummy (engl. = Attrappe) ist ein Leinensäckchen, daß zum Apportieren anstelle von Wild verwendet wird. Standardmäßig wiegt es 500g und ist schwimmfähig. Die Dummyarbeit wurde entwickelt, um einerseits schon ganz junge Hunde an die jagdliche Praxis heranführen zu können, ohne sofort mit Wild arbeiten zu müssen. Jagdethische Gründe spielten hier sicherlich eine Rolle, da waidgerechtes Arbeiten eben nur mit einem schon ausgebildeten Hund möglich ist. Man bildete die jungen Hunde deshalb mit Hilfe von Dummies aus und überprüfte ihr schon gefestigtes Können, bevor man an das Arbeiten mit Wild ging. Andererseits erhielt man mi Hilfe der Dummy-Arbeit die Möglichkeit den hohen Leistungsstand eines fertig ausgebildeten Hundes auch außerhalb der Jagdsaison aufrechtzuerhalten.

Bei Prüfungen und Wettbewerben (sog. Workingtests) mit Dummies  werden deshalb jagdliche Situationen nachempfunden und jagdnahe Aufgaben gestellt. Somit ist bei den sogenannten "nicht"jagdlichen Prüfungen auch der jagdliche Bezug gegeben. Der Unterschied liegt eben nur darin, was apportiert wird - Wild oder Dummies.

In Itzehoe im Golden-Retriever-Club haben wir die Möglichkeit gefunden, an einem Dummy-Training teilzunehmen. Es ist eine sehr gute Möglichkeit den natürlichen Jagdtrieb wenigstens teilweise zu befriedigen, und den Hund auch geistig auszulasten. Die Spaniels sind durch ihren meist sehr ausgeprägten Apportierdrang gut für diese Arbeit geeignet, auch wenn ihnen wegen ihres oft temperamentvollen Wesens die "Standruhe" manchmal etwas schwer fällt.

Beim Apportieren gibt es 3 verschiedene Grundsituationen.

1. Markierapport: der Hund sieht den Dummy/die Dummies fallen, merkt sich die Fallstelle/Fallstellen und läuft auf direktem Weg dorthin. Dabei darf er den zuerst aufgenommenen  Dummy nicht gegen einen anderen austauschen.

2. Einweisen: der Hund hat das Fallen des Dummies nicht gesehen und wird auf einer Geraden nach vorne, zur Seite oder nach hinten zum Dummy geschickt.

3.Freiverlorensuche 

Sehr viel Wert wird bei allen Übungen auf die Steadyness gelegt. Der Hund darf, auch wenn der Dummy dicht an ihm vorbeifliegt, nicht Einspringen, sondern erst auf Kommando starten. Das Training orientiert sich sehr an der klassischen jagdlichen Retrieverarbeit, wie sie auch heute noch in Großbritannien ausgeübt wird.